– Aquakultur: Infos und Fakten

Artenvielfalt für die Aquakultur

Barramundi

Der Barramundi ist ein wahrlich ungewöhnlicher Zeitgenosse – nicht nur hinsichtlich des hervorragenden Geschmacks.

Er lebt sowohl im Süß- als auch im Salzwasser. Er wird meist männlich geboren und wird später zum Weibchen.

Das fettarme Fleisch des Barramundi ist weiß, saftig und zart mit einer festen Konsistenz.

In der europäischen Aquakultur gilt er noch als Nischenprodukt.

Forelle

Die Forelle ist einer der beliebsten Speisefische.

In der Aquakultur werden überwiegend Regenbogenforellen in Süßwasser  mit großem Erfolg gezüchtet.

Das fettarme Fleisch der Regenbogenforelle ist zart und würzig. Je nach Fütterung kann das Fleisch weiß oder rosa sein. Die Gräten lassen sich leicht entfernen und die Zubereitungsart ist vielseitig: pochiert, gedünstet, gebraten oder gegrillt – eine Forelle ist immer ein Leckerbissen.

Garnelen

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Garnelenarten. Es ist jedoch die Riesengarnele – auch King Prawn oder Gamba genannt -  die besonders lecker schmeckt.

Hinter diesen wohlklingenden Namen verbergen sich allerdings keine "Arten" sondern vielmehr ein Hinweis auf die Größe dieser Meeresfrüchte.

In der Aquakultur werden meist sogenannte Geißelgarnelen gezüchtet. Dazu zählen wiederum die Black Tiger und die White Tiger Garnele.

Wie auch immer: Sie schmecken! Und zwar am besten frisch. Dank moderner Kreislaufanlagen ist auch eine Zucht an Land möglich. Insofern geht der Trend zu "Garnelen aus der Nachbarschaft".

Karpfen

Der Karpfen ist eine Delikatesse – nicht nur an Weihnachten oder Silvester. Gerade in der fränkischen Heimat von WATER – proved ist der kräftige Fisch außerordentlich beliebt.

Leider wird der Karpfen oft unterschätzt: Er kann ausgesprochen vielseitig zubereitet werden und eignet sich hervorragend zum Grätenschneiden.

Ursprünglich stammt der Karpfen aus Asien, wo er als Fastenspeise beliebt war. Von den Römern wurden sie in Europa eingeführt und gezüchtet.

Übrigens ist der Karpfen einer der ersten Fische, die in Aquakulturen großgezogen wurden.

Lachs

Lachse sind mit einer Produktion von weltweit über 2,5 Millionen Tonnen pro Jahr in der Aquakultur-Top-Ten der Fische vertreten. Den größten Anteil an der Produktionsmenge haben dabei der Atlantische Lachs. (Quelle www.aquakulturinfo.de)

Der Lachs ist einer der beliebtesten Speisefische in Deutschland. Kein Wunder: Sein Fleisch ist zart und hat einen unverwechselbaren Geschmack. Die Zubereitungsarten sind sehr vielfältig. Er schmeckt gebraten, gebacken, pochiert, heiß- oder kalt geräuchert und natürlich als Graved Lachs.

Saibling

Saiblinge gehören zur Familie der Lachsfische. Es gibt den Bachsaibling, den Seesaibling und die Kreuzung aus beiden: den sogenannten Elsässer Saibling.

In Aquakulturen werden überwiegend diese beliebten Elsässer Saiblinge gezüchtet, die das Herz von Fischliebhabern höher schlagen lässt.

Das lachsfarbene, feste Fleisch lässt sich auf die verschiedensten Arten zubereiten.

Stör

Der Stör ist ein Raubfisch ohne Zähne. Klingt komisch – ist aber so. Seit ca. 200 Millionen Jahren tummelt er sich bereits auf der Erde. Wie der Lachs lebt er im Meer und kommt zum Laichen in die Flüsse.

Es gibt sehr viele verschiedende Arten. In der Auqakultur ist in der Regel der Sibirische und der Russische Stör zu finden.

Zum Geschmack: Der Stör darf unserer Meinung nach auf keiner Grillparty fehlen. In Koteletts geschnitten und mit viel Hitze zubereitet ist er ein Genuss. Ein kleiner Tipp:  Wir empfehlen dazu frische Kräuter, Schafskäse und Fladenbrot.

Tilapia

Der Tilapia gehört zu der Familie der Buntbarsche. Genauer gesagt: Es sind Buntbarsche, die als Speisefisch genutzt werden.

Er ist ein unkomplizierter Geselle. Er begnügt sich mit rein pflanzlicher Kost und ist robust. Das macht ihn für die Aquakultur so interessant.

Sein grätenfreies weißes Filet eignet sich hervorragend für die asiatische Küche.

Wels

Was für ein Prachtkerl! Der Europäische Wels ist der größte reine Süßwasserfisch Europas. Bis zu 3 Meter groß kann dieser stämmige Fisch werden.

Der Wels - auch Waller genannt - ist ein äußerst schmackhafter Speisefisch, der sich besonders einfach zubereiten lässt. Er hat einen angenehm milden Geschmack und sehr wenig Gräten.

Zander

Der Zander gehört zur Familie der echten Barsche. Sein Verhalten ist in jungen Jahren eher rüpelhaft: Junge Zander sind Kannibalen und fressen ihre kleineren Artgenossen.

Das fettarme Fleisch ist weiß und fest. Zanderfilet ist nahezu grätenfrei und lässt sich wunderbar braten oder dünsten. Der Zander harmoniert mit milden Aromen und ist mit frischen Kräutern zubereitet eine absolute Delikatesse.

Es empfiehlt sich, Zanderfilets immer mit Haut zuzubereiten, da diese schön kross wird und wunderbar schmeckt.

Kein Wunder, dass dieser leckere Fisch als ein Hoffnungsträger für die kreislaufbasierte Aquakultur gilt.